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Bezirksverordnete Deniz Seyhun bei der Ehrung

Ehrungen zum Tag der Befreiung

auf dem Russischen Friedhof in Tegel, an der Karl-Bonhoeffer-Nervenklinik und vorm Rathaus

Anlässlich des Tages der Befreiung vom Faschismus ehrten Mitglieder des OV Nord der LINKEN Reinickendorf, Bezirksverordnete der LINKEN und Mitglieder der VVN-BdA Reinickendorf auf dem Russischen Friedhof in Tegel im Kampf um Berlin gefallene Sowjetsoldaten und Kinder sowjetischer Zwangsarbeiter, die auf dem Friedhof begraben sind. Es wurden rote Nelken auf den Gräbern niedergelegt. Lilo Joseph vom VVN-BdA hielt eine kurze Ansprache.

Anschließend wurde ein Blumengebinde an der Gedenktafel für die Euthanasieopfer der damaligen Wittenauer Heilstätten am Eingang der Karl-Bonhoeffer-Nervenklinik niedergelegt. An dieser Ehrung beteiligte sich auch die Landesvorsitzende der Berliner LINKEN Katina Schubert (MdA). Derzeit liegen in der BVV Anträge zur Einrichtung einer Gedenkstätte auf dem Gelände des Alten Anstaltsfriedhofs auf dem KBoN-Gelände vor, die die Linksfraktion unterstützt.

Um 16 Uhr nahmen Mitglieder der LINKEN an der Ehrung von BVV und Bezirksamt vorm Rathaus Reinickendorf teil.
Hierzu erklärte der Vorsitzende der Linksfraktion in der BVV Reinickendorf Felix Lederle: „Der 8. Mai ist ein Tag der Mahnung vor Antisemitismus, Rassismus und Faschismus und steht gleichzeitig auch für Freiheit und für Demokratie. Das Gedenken am 8. Mai ist angesichts des gesellschaftlichen Rechtsrucks gerade in der heutigen Zeit wichtig und hochaktuell. DIE LINKE Berlin hat sich erfolgreich dafür eingesetzt, dass der 8. Mai 2020 einmalig Feiertag in Berlin sein wird und wird sich weiterhin dafür einsetzen, dass der 8. Mai in der Folgezeit ein zusätzlicher dauerhafter gesetzlicher Feiertag wird. Berlin hinkt mit Blick auf die durchschnittliche Anzahl der Feiertage in allen Bundesländern nach wie vor hinterher. Der 8. Mai ist eng mit Berlin verbunden und es gibt immer weniger Zeitzeugen, die aus erster Hand authentisch berichten können. Das Bezirksamt hat auch 2019 wieder eine würdige Gedenk-Veranstaltung beim Rathaus Reinickendorf organisiert. Dass sich in diesem Jahr eine BVV-Fraktion nicht an das geltende Protokoll gehalten hat, wird im Ältestenrat der BVV zu besprechen sein und darf sich nicht wiederholen.“

Verwandte Links

  1. Artikel zur Geschichte des Russischen Friedhofs
  2. Artikel zur Ausstellung "totgeschwiegen"
  3. Artikel zum Alten Anstaltsfriedhof