14. Sitzung


Grundwasserspiegel

Klaus Murawski, Mitglied der Reinickendorfer LINKEN, fragte:

Was beabsichtigt die BVV zu unternehmen, um eine weitere Erhöhung des Grundwasserspiegels und der Gefahr der Beschädigungen von Gebäuden in unserem Bezirk zu verhindern?

Die Vertreter aller Fraktionen bewerteten das Thema als „wichtig“und „komplex“. Die BVV sei „seit Jahren aktiv tätig“, obwohl der Senat zuständig sei. In Reinickendorf seien Heiligensee und Lübars, das Fließtal  betroffen. Abnehmender Wasserverbrauch  nach 1990 und unzureichende Pflege seien die Ursache.

Die CDU will „dranbleiben, aber nichts versprechen“. Die SPD sieht die Einwohnerfrage als Anregung, um das Thema im Umweltausschuss erneut aufzugreifen. Die Grünen sehen „aus fachlichen Gründen keine Handlungsoption“; die Hausbesitzer seien selbst verantwortlich. Lediglich der Sprecher der Piraten verweist auf den Runden Tisch „Grundwassermanagement“ der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt.

Baustadtrat Lambert (CDU) fühlte sich zunächst nicht angesprochen: Das Bezirksamt sei nicht gefragt worden. Auf Nachfrage von Klaus Murawski versichert er, das Bezirksamt werde „wie bisher Einfluss nehmen“, dass vom Tegeler Wasserwerk keine Gefahren für die Bewohner in Tegel ausgehen würden.