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Brezeln & Optimismus

kommunalpolitische Themen • Flughafen Tegel

Am 20. Januar wurde auf der 7. Standortkonferenz zur TXL-Nachnutzung wiederholt der bereits bekannte Masterplan ausgestellt. Die Veranstaltung wurde in der Peter-Behrens-Halle auf dem über 100 Jahre alten AEG-Gelände an der Brunnenstrasse durchgeführt. Alte Industriearchitektur traf auf die Vision der „Urban Tech Republic“.

Foto: Klaus Murawski

Was gab es neues zu TXL?

Der neue Senator für Stadtentwicklung und Umwelt Andreas Geisel wie sein Staatssekretär Prof. Lütke-Daldrup warben in ihren Reden vor allen Dingen für das Olympische Dorf (2024/2028) auf dem Gelände. Zu den Kosten und Entwicklungsmöglichkeiten wurde auf die Erfahrungen vom Industriepark Adlershof verwiesen. Der Projektleiter Dr. Boutellier stellte die Erweiterung der Planung auf das Gebiet rund um den Kurt-Schumacher-Platz vor. Der Autobahnstummel zum Kurt-Schumacher-Damm soll als Stadtstrasse zurück gebaut werden und die angrenzende Sternsiedlung in Planung integriert werden. Das neue Wohngebiet soll nicht 1500 sondern 5000 Wohnungen bereitstellen. Ob für Olympia wird am 21.3. bezüglich der Bewerbungen von Hamburg und Berlin, dann einer Volksabstimmung und 2017 vom IOC entschieden.  Anwesende BVV-Vertreter (von Bündnis 90 / Die Grünen) äußerten sich kritisch bezüglich der Einbindung des Bezirkes in die bestehenden Planungen.

Der Zeitplan sieht eine Schließung sechs Monate nach der Öffnung vom BER, vermutlich Ende 2017 vor. Der erste Mieter wird die Feuerwehr-Akademie sein, die gleich Anfang 2018 den Hanger von der Flughafenfeuerwehr übernimmt und ausbaut, wie Branddirektor Herweg vorstellte. Die Beuth-Hochschule als Innovationszentrum für den neuen Forschungs- und Industriepark, wie Prof. Gerber sagte, möchte auch so schnell wie möglich umziehen. Bei Brezeln und Bier wurde noch weiter optimistisch über die Entwicklung, die sich wie Adlershof noch über 20 Jahre hinziehen wird, diskutiert.

Klaus Murawski

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