Demo für die Schließung von Tegel
kommunalpolitische Themen • Flughafen Tegel
Rund 200 Anwohner und Aktivisten haben am 1. September gegen eine Offenhaltung des Flughafens Tegel demonstriert. Mit Transparenten und Plakaten machten sie am Kurt-Schumacher-Platz mobil und kündigten an, ab sofort in ganz Berlin mit Infoständen für ein Aus des Airports zu werben. Aufgerufen zur Kundgebung hatte das Bündnis "Tegel schließen - Zukunft öffnen"
Holger Lück von der Initiative "Danke Tegel - es reicht" betonte, drei Wochen vor dem entsprechenden Volksentscheid drehe sich die Stimmung in Berlin. Noch lägen die Anhänger einer Tegel-Offenhaltung in Umfragen vorn, das ändere sich aber gerade.
Harald Wolf (MdA), der DIE LINKE im Bündnis vertritt, begrüßte die Position von Kanzlerin Merkel, die sich für eine Schließung von Tegel nach der BER-Inbetriebnahme ausgesprochen hatte. Unter den Teilnehmern waren auch weitere Mitglieder der LINKEN Reinickendorf, wie der Bundestagskandidat Hakan Taṣ (MdA), die LAndesvorsitzende Katina Schubert (MdA) und der Bezirks- und Fraktionsvorsitzende Felix Lederle.




